Speichertechnologien bekommen eine immer größere Bedeutung. Dies liegt einerseits an den fluktuierenden Energien im Netz, die sich in den letzten Jahren überdurchschnittlich durch Einspeisung von Wind- und Solarenergie ergeben. Diese beiden nachhaltigen Energiearten haben einen sogenannten stochastischen Energiefluss, d.h. die Vorhersehbarkeit der erzeugten Energiemenge infolge der örtlichen Wetterentwicklung ist so gut wie nicht planbar und nur relativ ungenau durch Wetterprognosen vorhersehbar. Zur Sicherstellung der Netzstabilität werden somit vermehrt Energiespeicher der verschiedensten Art gebraucht.

Andererseits ist der Trend zur dezentralen Energieversorgung ansteigend. Egal, ob bei den sogenannten Insellösungen (s. Westcoastpower Efficient House) oder Netzlösungen sind dezentrale Energieerzeugungsanlagen auf entsprechend dimensionierte Speicher angewiesen. Diese Speicher wirken bidirektional und erfüllen somit eine Doppelfunktion:

  1. Aufnahme, Zwischenspeicherung und Verteilung erzeugter Energie zum Eigenverbrauch sowie deren Abgabe / Verbrauch bei entsprechend hohen Abnahmepreisen (Strombörse)
  2. Speicherung überschüssiger Nutzenergie bei Auftreten von Überkapazitäten, wirkt somit netzstabilisierend im Interesse der Netzbetreiber sowie kostenoptimierend (günstiger Energieeinkaufspreis, der durchaus auch unter den eigenen Erzeugerkosten liegen kann)